Kinder und Eishockey Sie wirken zart und zerbrechlich – bis sie in ihre Ausrüstung schlüpfen. Sie versinken nahezu in knielangen Trikots, die wie vom großen Bruder geborgt wirken. Bewehrt mit Helm und Schläger geht es dann aufs Eis, wo die Kinder in Vor- und Grundschulalter dem Puck hinterher jagen. Sie schenken sich gegenseitig nichts, nicht selten gibt es Rempeleien, Stürze und zerbrochene Schläger. Aber der Spass und die Freude an der Bewegung wiegt alles auf. Spielen statt Kämpfen Größe und Stärke sind nur scheinbar die wichtigsten Eigenschaften eines Eishockeyspielers. Der Sport ist mehr als bloßes Austoben und Prügeln, vielmehr lernen die Kinder Teamgeist, Disziplin und Spaß am Sport. Ohne das vorrangige Ziel des Siegens haben alle Kinder die Möglichkeit zu spielen, egal ob gut oder schlecht, ob klein oder groß. Eishockey als Lebenshaltung Viele von den Spielern, die anfangs eher schüchtern und wenig selbstbewusst waren, wurden durch das Training zu selbstsicheren Kindern. Auf dem Eis lernen sie, die Balance zu halten und blitzschnell zu reagieren. Ganz gleich, wie oft sie hinfallen– sie stehen wieder auf und machen weiter, eine Haltung, die auch für den Alltag wertvoll ist. |